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06.12.2009Keine fragenden Blicke mehr

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Fragende, ratlose Blicke von Gästen, die sich nicht erklären können was die „Heinzen“ an vielen Walser Ställen zu bedeuten haben, gibt es im Tal seit dem vergangenen Sommer nicht mehr. Der Vater des Walser Kulturwegs, Wolfgang Hilbrand, hat sich intensiv mit der Aufarbeitung des Themas auseinandergesetzt und für 15 Standorte Informationstafeln im Design der Kulturweg-Tafeln entworfen.

In Riezlern, Hirschegg, Mittelberg und Baad stehen die Info-Tafeln auf stark frequentierten Wegen, die direkt an mit Heinzen bestückten Ställen vorbei führen. Solche Standorte zu finden, so Wolfgang Hilbrand, war gar nicht so einfach. Denn meistens stehen die Ställe doch ein wenig abseits der Wanderwege und damit sind sie zum Anbringen von Informationen ungeeignet. Damit die schriftlichen Infos zum Thema „Heinzen" auch tatsächlich angebracht werden konnten, musste zudem das Einverständnis der Stallbesitzer eingeholt werden. Manch Einer war recht froh darüber, gehörten die gerne gegebenen Auskünfte an fragende Touristen doch schon fast zum Alltag. Wolfgang Hilbrand führte die Gespräche und konnte schließlich nach intensivem Suchen 15 zentral platzierte Stallgebäude ausmachen. 

„Information zur bäuerlichen Kultur"

Unter dem Motto „Information zur bäuerlichen Kultur" ist auf den Informationstafeln leicht verständlich die Funktion der Heinzen zum Trocknen des Heus erklärt. Eingebunden ist im Text auch die Walser Mundart, was für Hilbrand im Sinne des kulturellen Verständnisses „besonders wichtig" war. 6 Tafeln stehen an Stall-Standorten in Mittelberg, 5 in Hirschegg, 4 in Riezlern und eine in Baad.

 

 

 

 

 

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